Während sich diekleineMücke Badefreuden am Knappensee hingab,

drehten derkleineMuck, Terminator und Rüssell eine Runde durch Kreuzberg.
Während sich diekleineMücke Badefreuden am Knappensee hingab,

drehten derkleineMuck, Terminator und Rüssell eine Runde durch Kreuzberg.
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Fast schon Tradition, ist der Run and Bike von Neuzelle für uns ein Bedürfniss geworden. Abseits der großen Massenlaufveranstaltungen kann man hier auf besondere Art seinem Hobby fröhnen.
Start-/Zielkulisse ist die einzigartige Zisterzienserklosteranlage von Neuzelle. Sie ist der bedeutendste Sakralbau in der Niederlausitz und das Wahrzeichen des Ortes. Ein weiteres Highlight bietet die reizvolle Oderauenlandschaft.
Die Fans sind etwas Besonderes hier. Beim Auslauf aus Neuzelle waren eine Menge laufbegeisterte Neuzeller von Jung bis Alt an der Strecke. Besonders erwähnenswert waren Oma am Schlagzeug und Opa mit E-Gitarre die mit ihrem Sound unsere Schritte beschleunigten. Trompeten, Trommeln und Gesänge aus Autoradios motivierten die Läufer.
Unser Frauenteam “Floh und Mücke” schaffte es bis aufs Podest. Den Herren des Teams “Seitenstich und Wadenkrampf” reichte heute wegen verletzungsbedingtem Trainingsrückstand der geglückte Zieleinlauf.
u.n.v.e.u. <°(((((><
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Herrliches Frühlingswetter, ideale Temperaturen,
Gesamtdritte bei den Damen wurde unsere kleine Mücke und bei den Herren der kleine Muck (beide in der AK sogar Sieger),
Union holt sich 3 Punkte.
Eisernes Hauptmannherz was willst Du mehr
Ein gelungenes Wochenende.
Dank an die Veranstalter vom TIB
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Warum machen wir das eigentlich? Eine Frage die der „Kleine Muck“ und „Qualle“ bis kurz vor dem Start nicht beantworten konnten. Es war kalt, goss aus Eimern, und zwischen weitere 40000 Läufer gequetscht, überlegten sie immer wieder, ob das überhaupt gut gehen kann.
42, 195 km, soweit ist der „kleine Muck noch nie gerannt. Nachdem er Rüssels Startnummer übernommen hatte, war kaum noch Zeit für eine Vorbereitung. Nur weil er „Qualle“ nicht allein lassen wollte, stand er hier nun frierend im Regen. „Qualle“ kam quasi direkt von einem feuchtfröhlichen Segeltörn an den Start. Eine optimale Marathonvorbereitung sieht anders aus. In Plastiktüten verhüllt, vernahmen sie im Block F stehend den Startschuss. 12 Minuten später passierten sie die Startlinie und schon waren sie getrennt. Der Kleine Muck schaltete sofort auf Warp - Geschwindigkeit. Kaum langsamer als beim Halbmarathon nahm er den Marathon in Angriff. 42:36 nach 10 km. Die Halbmarathondistanz erledigte er leichtfüßig in 1:28:36. Und dann das Wunder: Er wurde kaum langsamer: 3:05:01 standen auf seiner Uhr, als er schreiend vor Glück das Ziel passierte. Über diesen link kann sein packendes fiinish auf Video bestaunt werden.
Qualle war zu dieser Zeit noch nicht mal bei Kilometer 30. Vorsichtig pirschte er Richtung Ziel. Durchkommen war alles. Von seinem Tiefpunkt bei Kilometer 25 erholte er sich um das Rennen ganz kontrolliert zu Ende zu bringen. Mit der Hilfe von 700 000 Zuschauern, Sambarythmen, Rock und Jazzklängen war es nur noch halb so schwer.
Bei Kilometer 40 jubelte ihm dann auch noch die eigene Mutter zu. Der Rest der family folgte Unter den Linden kurz vor dem Ziel wo auch Rüssel und Dagmar eisern ausharrten. Das Glücksgefühl auf diesen letzten 2000 Metern ist unbeschreiblich. Und hier bekommt man endlich die Antwort auf die Frage: Warum machen wir das eigentlich? Die Zielzeit von 4:55 sind da kaum noch wichtig. Nachdem Union dann auch noch in der Alten Försterei gegen Duisburg siegte, war dieser Sonntag mehr als optimal gelaufen.
qualle
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Gleich im halben Dutzend reisten die Eisernen Hauptmänner nach Hennickendorf zum 7. Stienitzsee Open. Ole (400 Meter), Nele und Ronja (800 Meter) gingen bei den Kinderläufen an den Start, Kleine Mücke, Kleiner Muck und Terminator nahmen den langen Kanten in Angriff. Rüssell musste leider wegen eines Fersensporns passen und verdingte sich als Fotograf.
Es war wieder eine perfekte und in dieser Form wohl einmalige Verbindung von Natur, Kunst und Sport. Die Palette reichte von Musikern, angestrichenen Bäumen, Pseudo-Wildschweinen über kunstvoll präparierte Holzbögen bis hin zum dekadenten römischen Kaiser Nero, der, auf seiner Bank liegend, sich von einer Sklavin massieren lassend, die Athleten, die direkt an ihm vorbeilaufen mussten, schadenfroh angrinste. Dies alles konnte jedoch nicht über den hohen Anspruchsgrad der Strecke hinwegtäuschen. Aber eine Vorwarnung war nicht erforderlich. Kleine Mücke und Kleiner Muck gingen bereits zum dritten Mal in Folge an den Start, für Terminator war es nach 2006 das zweite Mal.
Die drei waren bereits unterwegs, als zunächst Nele und Ronja einen tollen Lauf hinlegten. Ca. eine Stunde später war Ole dran, der seinen Kumpel Johann zum Mitlaufen animiert hatte. Johann wurde sehr guter Vierter, Ole kam im Mittelfeld in´s Ziel.
Beim Hauptlauf hatte sich der Kleine Muck vom Start weg in der Spitzengruppe festgebissen. Dort behauptete er sich auch bis zum Schluss und kam als Gesamtfünfter in wahnsinnigen 1:24:10 über die Ziellinie. Prompt wurde der Kleine Muck zum Interview gebeten.
Die Kleine Mücke hatte ebenfalls vom Start weg ein flottes Tempo angeschlagen, spurtete in tollen 1:41:31 auf Platz 1 ihrer Altersklasse und sicherte sich den Eintrag als viertschnellste Frau überhaupt.
Terminator ging wegen einer Erkältung leicht angeschlagen in das Rennen und spulte erstmal gemütlich die 9 km - Runde um den kleinen Stienitzsee herunter. Bei der großen Runde gab es dann genügend Reserven, um die fiesen Steigungen zu meistern und das Tempo ein wenig zu verschärfen. Die Zeit von letztlich 1:45:24 konnte sich durchaus sehen lassen.
Und um den schönen Ausflug abzurunden, ließ sich nun auch noch die Sonne sehen.
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Wer die Schönheit Köpenicks mit allen Sinnen erfahren möchte, besucht entweder ein Spiel von Union Berlin oder mietet sich ein Schiff und schippert über den Müggelsee. Wem das nicht genügt, der kann natürlich auch den Müggelsee durchschwimmen. Die sicherste Variante dafür ist die Teilnahme am Müggelseeschwimmen, organisiert von der Turngemeinde in Berlin 1848 e.V..
Zum 17. Male wurde dieser sportliche Höhepunkt am vergangenen Sonntag ausgerichtet und es sollte ein Novum werden. Hatte das Schwimmen in den letzten Jahren bereits nach ca. 2,6 km im Seebad Friedrichshagen geendet, sollte es in diesem Jahr tatsächlich über den gesamten See bis ins Strandbad Müggelsee in Rahnsdorf gehen.
Der Startbereich befand sich auf dem Gelände der Seglergemeinschaft am Müggelsee unweit des Spreetunnels. Dort wurden auch die Badekappen und Transponder verteilt. Jens Binder, Abteilungsleiter Schwimmen beim TiB 1848, versetzte die Sportler mit seiner launigen Anmoderation bereits vor dem Start in Höchststimmung. Das herrliche Wetter trug sein übriges bei.
Für Terminator sollte es die Premiere werden. Nach dem Desaster beim Warnowschwimmen hatte er kurzzeitig einen Rückzug der Anmeldung erwogen. Angesichts der zu erwartenden komplett anderen äußeren Bedingungen, ließ er sich letztlich aber doch auf dieses Abenteuer ein.
Ab 11 Uhr erfolgte der Start in mehreren Blocks a 50 Schwimmer. Der Weg war mit 10 gelben Bojen gekennzeichnet. Standesgemäß setzte sich Terminator vom Start weg an die letzte Position – aber egal. Der Spaß stand an erster Stelle. Weit am Horizont war das Strandbad zu erahnen. Terminator pflügte sich, seinem Bruststil über weite Strecken tapfer treu bleibend, durch die Fluten. Aber 3,5 km Schwimmstrecke sind lang, ganz besonders für einen Laufspezialisten. Zum Ende hin wurde der Eiserne Hauptmann etwas müde. Glücklicherweise hatte man auf den letzten 100 Metern bereits festen Boden unter den Füßen.
Jens Binder hatte mittlerweile die Seiten gewechselt und begrüßte jeden Ankömmling mit einer persönlichen Laudatio. Man konnte tatsächlich den Eindruck gewinnen, dass der Mann beim Radio arbeitet. Im wirklichen Leben absolvierte er jedoch einst ein Studium an der DHfK in Leipzig, ist heute als Schwimmlehrer unterwegs und natürlich auch noch als Schwimmer und Wasserballer aktiv.
Terminator erreichte nach respektablen 1:19:41 als 124.-er das Ziel. Insgesamt waren 238 Schwimmer und Schwimmerinnen gestartet.
Während die Sieger geehrt wurden, konnten sich die Kinder zum Kinder-Müggelseeschwimmen anmelden. Eigentlich durften nur Kinder ab 8 Jahren starten, aber einige jüngere hatten sich erfolgreich dazwischengemogelt. Unter ihnen die 7-jährigen Ole Richter (Terminator jr.) und sein Kumpel Johann Wolter, die beide gemeinsam in der 2. F-Jugend des Friedrichshagener SV Fußball spielen. Jetzt musste nur noch die Frage geklärt werden, für welchen Verein sie starten sollten. Denn die sportlichen Interessen der beiden beschränken sich nicht nur auf den Fußball. Johann schwimmt für den TiB 1848 – kein Wunder, wenn der Papa Jens Binder heißt. Ole ist Mitglied im SV Empor Köpenick und unterstützt hin und wieder läuferisch die Eisernen Hauptmänner. Die Wahl fiel schließlich auf den gemeinsamen Fußballverein. Mittlerweile war es wellig geworden, aber alle Kinder meisterten die 400-Meter-Distanz bravourös. Dass die Kinder zwischendurch die Surfbretter ergriffen bzw. diese auch mal im wahrsten Sinne des Wortes besetzten, war geschenkt. Johann und Ole kamen glücklich in`s Ziel und bekamen für diese heroische Leistung Urkunden, Medaillen und obendrauf einen Extrapreis, da sie zu den jüngsten Teilnehmern gehörten.
Alles in allem eine super Veranstaltung. Die Teilnahme im kommenden Jahr ist vorgemerkt und wird allen Wasserratten an dieser Stelle wärmstens empfohlen.
Ole (links) und Johann sind zu finden unter
http://www.tib1848ev.de/veranstaltungen/kinder-muggelseeschwimmen/
Infos zur Turngemeinde in Berlin, zum Müggelseeschwimmen, Köpenicker Altstadtlauf und Kreuzberger Viertelmarathon unter
Terminator
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Der Blick nach draußen verhieß nichts Gutes. Der Himmel wolkenverhangen und weit und breit kein Lichtblick. Und just in dem Augenblick, als Terminator sein Mountainbike enterte, um in Richtung Müggelsee aufzubrechen, fing es auch noch an zu pieseln.
Nach Vollendung des vierten Lebensjahrzehnts wollte sich Terminator mit der Teilnahme am 2. Müggelsee-Aquathlon ein Erfolgserlebnis verschaffen und unter Beweis stellen, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch gute sportliche Ergebnisse liefern kann.
Der Veranstalter hatte glücklicherweise im Start- und Zielbereich ein Zelt aufgebaut, welches als Umkleidekabine und Wechselzone fungierte. Terminator hatte wie im Vorjahr für die Classics gemeldet, gleichbedeutend mit 1,5 km Schwimmen und 10 km Laufen.
Das Wetter wurde nicht besser. Zum Regen hatte sich ein frischer Wind gesellt, der recht erkleckliche Wellen auf den Müggelsee zauberte.
Auf dem Geburtstagtisch Terminators lag übrigens ein Neo – ein wirklich sehr lieb gemeintes Geschenk. Trotzdem hatte er das gute Stück im Schrank hängen gelassen, um die Konkurrenz nicht schon vor dem Start vor Angst und Neid erblassen zu lassen. Letztlich wäre er aber in diesem Kostüm überhaupt nicht aufgefallen.
Die familiären Unterstützer hatten sich rechtzeitig mit ihren Krachmachern an der Strecke eingefunden. Und um Punkt 10 Uhr fiel der Startschuss. Der Schwimmkurs war mit 3 orangen Bojen gekennzeichnet und musste zweimal durchschwommen werden.
Terminator ging es ruhig an, gewarnt durch das Warnowschwimmen Mitte Juni in Rostock, als er bei Wassertemperaturen von weniger als 16° C, das Ziel schon fast in Sichtweite, entkräftet und unterkühlt aufgeben musste. Aber es lief gut, auch wenn den Athleten zwischen Boje 2 und 3 das Wasser beständig in ´s Gesicht schwappte. Die 2 Runden waren schließlich absolviert und zügig ging es in den Wechselbereich. Nach 32:14 Minuten aber deutlich langsamer als im Vorjahr startete Terminator auf den Laufparcours.
Hier hatte sich der Veranstalter etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Der Laufkurs ging wieder über eine 2,5 km-Runde. Für jede Runde wurde ein Haargummi verteilt. Die konnten sich die Läufer dann um das Handgelenk winden – abgerechnet wurde am Schluss. Terminator ging ein flottes Tempo, legte einen starken Lauf hin und sammelte vorschriftsmäßig seine bunten Gummis ein. Die Zeit von am Ende sagenhaften 39:49 Minuten war eine ganz klare Kampfansage an den Kleinen Muck.
Mit einer Gesamtzeit von 1:12:03 Stunde hatte Terminator Platz 7 in der AK M 40 erreicht und letztlich sogar noch die Vorjahreszeit um exakt eine Minute verbessert.
Ergebnisse , Bericht und Fotos unter www.startschuss-berlin.de.
Terminator
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Zum zweiten Mal nach der Premiere im Vorjahr wagte sich Terminator am vergangenen Wochenende an das Abenteuer Volkstriathlon in Papendorf vor den Toren Rostocks.
Nach einer Vorjahresgesamtzeit von 1:32:13 Std. (500 Meter Schwimmen – 20 km Rad – 5 km Lauf) sollte in diesem Jahr der Angriff auf eine Zielzeit von 1:30 Std. erfolgen. Der Veranstalter machte diesem Projekt jedoch frühzeitig einen Strich durch die Rechnung. Aus organisatorischen Gründen wurde die Schwimmstrecke auf dem Papendorfer See um satte 150 Meter auf jetzt ca. 650 Meter verlängert. Auch die Laufstrecke war eine andere und erschien im Vergleich zum Vorjahr länger.
Trotzdem ging Terminator nicht ganz hoffnungslos in das Rennen. Die entscheidende Schwäche des Vorjahres – das Radfahren – war schnell analysiert worden. Mit einem 26-er Mountainbike war bei diesem Wettbewerb kein Blumentopf zu gewinnen. Das neu angeschaffte Fitnessrad sollte es richten.
Mit halblanger Badehose unter lauter Neoprenanzügen und ohne Rennrad kam sich Terminator dennoch vor wie ein armes Würstchen. Der Rostocker Sportjournalist Peter Richter setzte dem Ganzen die Krone auf. Er hatte sich das gesamte Equipment von Michael Raelert, Weltmeister auf der Triathlon-Halbdistanz 2009, entliehen, u.a. ein windkanalgetestetes Karbonrennrad im Wert von mehreren tausend Euro.
Bei herrlichem Sommerwetter fiel um 14 Uhr der Startschuss für das Schwimmen. Dabei war lange Zeit nicht klar, ob diese Disziplin angesichts der noch sehr frischen Wassertemperaturen überhaupt stattfinden würde. So erlitt Terminator auch zunächst einen Kälteschock, konnte sich davon aber zügig erholen und fand dann in Runde 2 auch ganz gut in das Rennen. Aus dem Wasser ging es für Terminator barfuss und unter dem anerkennenden Beifall der weiblichen Zuschauer in die Wechselzone auf dem Sportplatz der SG Warnow-Papendorf. Die Uhr zeigte 16 Minuten und 17 Sekunden – keine so schlechte Durchgangszeit. Schnell streifte sich Terminator das leuchtendrote Shirt der Eisernen Hauptmänner über, schnappte sich sein Rad und los ging es auf den 5-km-Radrundkurs, der viermal zu durchfahren war.
Mit gut dosiertem Risiko und unter den Anfeuerungsrufen von Frau und Sohn, die am Streckenrand die Daumen drückten, legte Terminator ein furioses Rennen hin. Mit einer Durchgangszeit von 51:08 Minuten hatte er die Vorjahreszeit um mehr als 6 Minuten unterboten.
Die Quittung folgte jedoch beim Laufen. Nur allmählich gewöhnten sich die Muskeln an die neue Belastung. Die Sonne brannte unbarmherzig und ein mehrere hundert Meter langer Anstieg verlangte den Athleten noch einmal alles ab. Terminator biss sich tapfer durch und erreichte erschöpft das Ziel.
Mit einer Zielzeit von 1 Stunde 30 Minuten und 15 Sekunden war Terminator letztlich nur knapp an der eigenen Vorgabe vorbeigeschrammt (650 Meter Schwimmen – 16:17; 20 km Radfahren – 51:08; 5 km Laufen – 22:50). Dies war gleichbedeutend mit Gesamtplatz 107 bei 173 Startern und Platz 21 in der AK M 40.
Alle Ergebnisse sind zu finden unter www.fiko-triathlon.de.
Terminator
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Einen Tag nach Himmelfahrt zogen Der kleine Muck und Terminator als Team Deutsch - Portugiesische Freundschaft ( DPF) sowie Rüssel und Qualle als Team Latsch und Bommel (LuB) gen Osten. Der run und bike in Neuzelle stand nicht zum ersten mal in ihrem Wettkampfplan. Doch war diesmal alles anders. Tragischerweise mussten Ihre Frauen absagen. Konnte diese Mission ohne sie überhaupt gelingen? Dicke Fragezeichen auch beim Blick zum Himmel. Dunkle Wolken, Regen, Temperaturen um 5 ° C. Abends dann im schnuckeligen Quartier bei Familie Fuhrmann der nächste Tiefschlag: Vor dem Fernseher wurden die Hauptmänner Zeugen – ach lassen wir das lieber. 23 Uhr Bettruhe. Draußen goss es wie aus Kübeln.
Der nächste Morgen begann um 6:00 Uhr. Flink wie ein Wiesel traf der Kleine Muck die Frühstücksvorbereitungen. Auch Terminator war putzmunter, während sich Rüssel und Qualle etwas schwerfällig Richtung Frühstückstisch begaben. Doch nach der ersten Tasse Kaffee entschlossen sich auch ihre Organe am Leben teilzunehmen. Zwei Brötchen später: Sachen packen. L u B, dank Rüssel sogar mit einem eigenen T-Shirt ausgerüstet, packten zwei große Fahrradtaschen. Gesamtgewicht etwa 10kg. Genügsamer war Team D P F, das mit einem Minirucksack auskam. 7:40 Uhr Ankunft am Kloster Neuzelle. Letzte Startvorbereitungen absolvierte Qualle etwa 10 Minuten lang auf der Klostertoilette. Pünktlich um 8:00 Uhr kam dann auch für ihn die Erlösung. Start zum 9. run-bike-run mit insgesamt 254 Paaren, die nun abwechselnd als Radler in die Pedale oder als Läufer auf odermärkischen Boden traten. Während Team D P F den ersten Wechsel in 10 km planten, favorisierte Team L u B kürzere Wechsel alle 2 km. Doch das Entscheidende: Schmieriger Untergrund, Regen und Sturmböen verlangten Radlern und Läufern alles ab.
Um so erstaunter schauten alle auf die Einhundert Kilometer rund an biker die ihnen zum Teil noch entgegenkamen. 74 Verrückte meldeten sich freiwillig zu dieser Tortur für die bereits um 0:00 Uhr der Startschuss fiel. Von 37 erreichten 27 Teams das Ziel. Das erste nach 06:56:47. Das 27. nach sagenhaften 10:26:04. Hut Ab!!!!
Auf dem 42km- Kurs ging es über Straßen und Waldwege nach Streichwitz, Wellmitz und Ratzdorf. Dort folgte eigentlich der schönste Abschnitt. Gut 10km auf und hinter dem Oderdeich entlang. Ein echter Naturtripp - bei Gegenwind und Regen allerdings extrem kräftezehrend. Team L u B bekam aber noch ein anderes Problem. Die schwer beladenen Fahrradtaschen entpuppten sich vor allem an den zahlreichen Hügeln als gigantische Kraftprobe . An eine Verschnaufpause war da häufig gar nicht zu denken. Ähnlich erging es Team D P F, nur aus einem anderen Grund. Sie schlugen ein derart hohes Tempo an, dass selbst der Radfahrer kaum noch hinterherkam. Spätestens ab Kilometer 30 sehnten sie das Ziel herbei. Sechzehn Paare mussten unterwegs sogar abbrechen.
Und schließlich war auch diesmal auf die Veranstalter Verlass: Wer beim Anblick des 40 km Schildes das Ziel in 2 Kilometern Entfernung wähnte, wurde bitter enttäuscht. Die Streckenangaben stimmten nicht. Bis zum Ziel war die Strecke noch doppelt so lang. Wie lang sie am Ende tatsächlich war, weiß anscheinend niemand so genau.
Trotzdem konnten sich Zeiten und Platzierungen der Eisernen sehen lassen.
Die Deutsch Portugiesische Freundschaft fegte nach 3:00:08 durchs Ziel, belegten damit Platz 10 in der Gesamtwertung und Platz 9 bei den Männer. Glückwunsch!
49 Minuten und 8 Sekunden später klopften dann auch Latsch und Bommel an die Klosterpforte. Insgesamt als 146. Paar und bei den Männern als 110. Ebenfalls eine stolze Leistung. Doch bei 7 ° C und Regen wollte die Stimmung auf dem Klosterhof einfach nicht übersieden, wofür auch ein etwas gelangweiltes Blasorchester sorgte.
Also Rückzug ins Quartier, erstmal Wurzelpeter zur medizinischen Schnellvorsorge gegen die vorprogrammierte Erkältung, Grill an und gemütlich ein paar Steaks, Würste und Bier eingeklinkt - garniert von Palinka, gereicht von Frau Fuhrmann unserer Herbergsmutter - der wir hiermit nochmals ausdrücklich für Ihre Gastfreundschaft danken möchten.
Trotz Kälte, Sturm und Ascheregen harrten die Hauptmänner eisern aus, bis sie gegen 2:30 Uhr ins Bett fielen um von ihren Frauen zu träumen.
Qualle
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Die Morgensonne hüllt das Oderhaff am Hafen von Altwarp in einen goldenen Schleier. Es ist vollkommen still. Nur ein paar Möwen kreischen aufgeregt. Ein Reiher hockt im Schilf und hält nach seinem Frühstück Ausschau. Eine malerische Idylle.
Nach und nach trudeln ein paar Lauffreaks ein, die wie ich mit der Fähre nach Nowe Warpno zum Start- und Zielpunkt des deutsch-polnischen Grenzlaufs übersetzen wollen. Gerade legt ein Fischerboot an. Dutzende Kisten mit Fisch werden ausgeladen. Die Fische zappeln verzweifelt und einem gelingt es tatsächlich, aus der Kiste zu gleiten. Er ditscht auf den Boden und rutscht elegant in´s Wasser zurück. Glück gehabt mein Freund, denke ich, während sich die Fähre langsam in Bewegung setzt.
Dass ich überhaupt hier sitze, ist ein kleines Wunder. Wir haben Klassentreffen in Torgelow und ich habe mich aus dem Vormittagsprogramm ausgeklinkt. Aber die Nacht war kurz und ich musste einen großen inneren Schweinehund besiegen. Nun gut – das Prädikat „eisern“ muss man sich auch verdienen. Außerdem steht der Run & Bike in Neuzelle bevor, den ich in diesem Jahr gemeinsam mit dem Kleinen Muck – Teamname „Deutsch-Portugiesische Freundschaft“ – in Angriff nehmen werde und dafür muss ich fit sein.
Die Uhren in Polen ticken anders als bei uns. Das merken wir sehr schnell. Aus dem geplanten Start um 9:30 Uhr wird nichts. Irgendwann dürfen wir uns in einem kleinen Raum in einem Kindergarten umziehen. Keine Toilette, keine Dusche, kein Wasser – was soll´s. Gegen 10 Uhr erfolgt dann tatsächlich der Startschuss vor dem Rathaus in Nowe Warpno. Wir laufen über die Grenze bis in´s ca. 10 km entfernte Rieth und das Ganze wieder zurück. Ich merke schnell, dass es heute nur über den Kampf geht. Instinktiv weiche ich den zahlreichen Straßenhunden aus. Nach etwa 5 km erreichen wir den Wald. Jetzt wird es dreckig. Der sandige Waldweg zieht einem schon mal den letzten Nerv. Ein junger Pole vor mir entwickelt eine spezielle Lauftechnik. Er geht, ich laufe vorbei. Dann läuft er wieder und rauscht in hohem Tempo vorüber. Die Grenze ist erreicht und die Wendemarkierung erscheint überraschend schnell. Und schon geht es zurück. Der junge Pole ist nun wieder im Sichtbereich. Auf dem Waldweg ist er irgendwann erschöpft und geht wieder spazieren. Ich laufe heran und muntere ihn auf. Er spricht erstaunlich gut deutsch und ich sage, dass er langsam weiterlaufen soll. Haben wir erst die Straße erreicht, sind wir schon fast im Ziel. Wir laufen zusammen weiter. Wieder auf der Straße ist dann aber Schluss. Während bei mir die zweite Luft kommt, geht bei ihm gar nichts mehr. Aber da muss er jetzt alleine durch. Ich laufe Richtung Ziel und nur noch die Gedanken an die abendliche Feier mit meiner 1990-er Abiklasse und die coolen Sprüche meines ehemaligen Klassenlehrers lassen mich die Zähne zusammenbeißen. Endlich, endlich taucht die Festwiese von Nowe Warpno auf. Am rechten Straßenrand steht ein Tisch, drum herum sitzen und stehen ein paar Jugendliche. Einer hat eine Stoppuhr in der Hand. Das muss dann wohl das Ziel sein und so ist es dann auch.
Die Siegerehrung steht dann wieder ganz im Zeichen polnischer Gemütlichkeit. Nach gefühlten 3 Stunden des Wartens geht es los. Die Preise haben es dafür wirklich in sich. Die Erstplatzierten des Hauptlaufs erhalten u.a. ein Fahrrad. Ich belege Platz 2 in der Altersklasse M 40 in 1:31:16. Als ich diese Zeit sehe, muss ich schmunzeln. 20 Kilometer waren es ganz sicher nicht, eher 18 oder 19. Aber Schwamm drüber. Ich habe es ja schwarz auf weiß und die Polen vermessen sich nie.
Wenig später sitze ich wieder auf der Fähre und der Kirchturm von Nowe Warpno bleibt hinter uns zurück.
Terminator
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